Die Sprachen der Wertschätzung

ca. 2 Minuten Lesezeit

Haben Sie das auch schon einmal erlebt?

Sie möchten jemanden wertschätzen, meinen es ehrlich und trotzdem kommt das Lob nicht an.

Ähnlich ging es einem Unternehmer, der aus einer kleinen Schlosserei ein ganzes Metallbauunternehmen geschaffen hatte. Langjährige Mitarbeiter kannten seine Devise „nicht geschimpft, ist schon fast gelobt“. Für neuere Generationen war der raue Umgangston befremdlich. Er selbst hielt lange Lobesreden für Zeitverschwendung. Doch ein gutes Betriebsklima war ihm wichtig. Daher entschied er sich für ein Coaching.

Wir konnten einiges bewegen. Aus Zeitverschwendung wurde ehrliches Loben und Anerkennung. Nur bei einem Mitarbeiter kamen seine Worte nicht an. Was nun? – Ich stellte ihm das Konzept „Die 5 Sprachen der Wertschätzung“ nach Gary Chapman* vor. Laut diesem gibt es verschiedene Kanäle, auf denen wir Wertschätzung verstehen. Entscheidend ist, welchen wir erlernt haben.

Welche sind dies?

1. Lob und Anerkennung

Diesen Kanal nutzen wir am meisten.

  • Kompliment | anerkennende Worte

 2. Sich Zeit nehmen

Bedeutet dies viel zusätzlicher Zeitaufwand? – Nicht zwingend.

  • Ehrlich interessiertes Nachfragen in der Kaffeepause.
  • Ermunterung eines Kollegen im Meeting, seine Position näher zu erläutern.
  • Schaffen kleiner gemeinsamer Erlebnisse, Spaziergang in der Mittagspause

 3. Hilfsbereitschaft

Dies kann unterschiedlich gelebt werden:

  • Selbst helfen | Unterstützung organisieren.

Wichtig: Fragen Sie den anderen, welche Form der Hilfe willkommen ist.

4. Geschenke

Nicht der finanzielle Wert ist entscheidend, sondern worüber sich der andere wirklich freut.

  • Kaffee schwarz oder weiß? | Zartbitter oder Vollmilch?

5. Physische Form

Mit dieser Form der Wertschätzung sollte man gerade in Unternehmen am vorsichtigsten umgehen, um Missverständnisse zu vermeiden.

  • Ein High Five nach einem erfolgreichen Projektabschluss
  • Ein fester Händedruck
  • Ein leichtes Klopfen auf den Rücken zur Aufmunterung

Jetzt ist die große Frage, für wen welcher Kanal passt. Hierzu zwei Ideen:

  • Die meisten Menschen verstehen den Kanal am besten, den sie selbst verwenden. Daher beobachten Sie Ihre Mitmenschen.
  • Probieren Sie unterschiedliche Kanäle aus und beobachten Sie die Reaktion. Auf welche Form der Wertschätzung reagiert der andere positiv?

Nach diesen Ausführungen war dem Unternehmer klar: Das Feierabendbier kommt gut an.

Auch wenn es nicht unbedingt schnell erkennbar ist, welche Sprache der Wertschätzung andere sprechen, lohnt es sich immer, dies herauszufinden.

*Literaturhinweis: Die fünf Sprachen der Mitarbeitermotivation, Gary Chapman, Paul White

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Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

– Laotse

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